Warum es schön ist ein Einzelgänger/in zu sein

Es gibt 36 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von onlythelonely.

  • Ich bin gerne Einzelgängerin. Man ist frei. Hat keinen Sozialdruck. Ich muss mich z. B. keinen Markenwahn o. ä. Schwachsinn mitmachen, habe meine eigenen Vorstellungen vom Leben, kann mein Leben so gestalten wie ich will. Und vor allem keine nervigen Vollaberer, die mich z. B. damit vollabern, dass der Mann nach dem Essen aufs Klo gegangen ist. Es gibt Leute, die hören sich so einen Schwachsinn stundenlang an. Kann ich nicht verstehen. Das Einzelgänger Psychopathen sein sollen, ist eine unverschämte Unterstellung. Gerade Leute, die viel Sozialkontakte haben, können doch auch zu Psychos werden. Das soziale Umfeld kann einen doch krank machen. Als Frau hat man es besonders schwer, weil man ja immer einen Mann an seiner Seite haben soll. Außerdem sind die meisten Leute heute echt falsch und mißgünstig zueinander. Das habe ich in der Schule erlebt, dann weiter im Beruf. Ich habe noch nie eine soziale Gruppe kennengelernt, die nicht falsch untereinander war. Auf so was kann ich verzichten.

  • Dem kann ich mich anschließen... zawr gibt's auch negative Seiten, aber die sind nicht Thema, deshalb das was MIR daran gefällt:
    ich muss mich nicht irgendeinem Gruppenzwang unterwerfen - ich darf auch mal dagegen sein - ich kann sagen was ich will ohne Angst haben zu müssen dass ich gleich verachtet und ausgeschlossen werde; das versuchen zwar einige, aber es ist mir EGAL (: - ich muss nicht auf jede Party gehen - ich kann schlecht drauf sein und muss nicht jedem sagen weshalb - ICH entscheide wer etwas über mich erfährt, nicht sogenannte falsche Freunde - ich kann tun was ich will, habe Zeit für mich und kann meine Hobbys pflegen wie ich lustig bin - ich bin ANDERS...
    Das könnte ich noch eine Weile fortführen, aber es dürfte klar sein warum es mir so gefällt, ein Einzelgänger zu sein. :>

  • Weil es schön ist asozial zu sein, sich mit niemandem zu beschäftigen, keine privaten Verpflichtungen irgendwem gegenüber zu haben, kein Karnevalsverein mehr, keine Termine in der Freizeit, keine Telefonate in der Freizeit, kein Besuch, keine nervigen Leute, eben nur an der Arbeit.
    Steh auf wann ich will, fahre wohin ich will und wann, esse wann ich will und was ich will, bestimme das Fernsehprogramm oder welche DVD ich sehe, bestimme alles und lasse mir nichts sagen. :thumbup: 
    Ich bin ich ausser an der Arbeit, da bin ich Sklave und muß mit den nervigen Leuten eben umgehen. Aber ich nehme die kaum richtig wahr, da wird auch viel privat gequatscht. Ich merke mir wichtiges, vielleicht kann ich es mal verwenden. :P 
    Sosnt warte ich nur auf Freitag und bin verschwunden.

    Warten auf nächste Feiertage :P

  • Es ist schön sich seine Zeit / Freizeit so einteilen zu können wie man möchte. Wenn mir danach ist, kann ich zB. stundenlang mit dem Hund unterwegs sein, keiner der sich über die lange Abwesenheit und fehlende Animation meinerseits beschwert. Meine Fernbedienung gehört mir und ich kann soviel zappen wie ich will, Schnulzen anschauen oder was auch immer :D . Keine ständigen Verpflichtungen, Veranstaltungen wo man kaum das man angekommen ist, schon minütlich auf die Uhr schaut weil einem das oberflächliche, konsumträchtige Gerede, über Nachbarn / Kollegen / Freunde etc. herziehen, tierisch auf den Geist geht. Man muss keine gute Laune vorspielen, über die Fliege an der Wand lachen weil es ja ach so lustig ist. Die wirklichen (verbliebenen) Freunde sind es gewöhnt, dass man nicht immer und überall ans Telefon geht und das man vorher anruft und nicht einfach so in der Tür bzw. vor der Tür steht. Es ist einfach viel mehr Zeit und Energie für die Dinge die einem wirklich wichtig sind und Spaß machen. Das Pflichtprogramm fällt doch wesentlich geringer aus. Der wichtigste Punkt für mich ist nach dem jahrelangem verstellen und so tun als ob, ich kann so sein wie ich bin.

  • Hallo. Ihr redet mir alle aus der Seele. Hier ein Zitat aus Schillers "Turandot": "Frei nur will ich leben; keines andern will ich sein; dies Recht, das auch dem Allerniedrigsten der Menschen im Leib der Mutter anerschaffen ist, will ich behaupten, eines Kaisers Tochter."

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