Sind Einzelgänger egoistisch(er als andere)?

  • Sind Einzelgänger egoistisch(er als andere)? 17

    1. Natürlich! Das bringt die Lebenshaltung zwangsläufig mit sich (8) 47%
    2. Nein, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun (7) 41%
    3. Eigentlich ja, kann wegen bestimmter Lebensumstände (Familie, Kinder) aber nicht ausgelebt werden (2) 12%

    Vielleicht bleibt das ja nicht aus, wenn man es bevorzugt, lange Zeit oder gar ein Leben lang alleine zu sein?
    Ich muss mich ja nur um mich selbst kümmern und sorgen, und da sind weder Partner noch Kinder, die ich in meinen Lebensplan einzuflechten habe. Niemand verlangt von mir Rücksicht oder Kompromissbereitschaft - ich kann schlicht und ergreifend machen was ich will. Da ist kein Gemotze und keine Herumdiskutiererei, ich muss mich vor niemandem für irgendwas rechtfertigen, meine Beweggründe für wasauchimmer nicht erklären, ich kann einfach sein wer ich eben bin.
    Wie stehen wohl die Chancen, bei einer solchen (Lebens)Einstellung, dass mein erster Gedanke nicht meinem eigenen Wohlbefinden gilt, wenn ich morgens aufwache?


    Doch bitte nicht missverstehen, denn ich bin sehr wohl in der Lage, Mitgefühl für meine Mitmenschen zu empfinden, und wenn jemand Hilfe braucht, weise ich niemanden ab. Ich mache anderen auch gerne mal eine Freude, ohne dabei irgendwelche Hintergedanken zu hegen - ja, Selbstlosigkeit ist sicher kein Fremdwort für mich. Außerdem habe ich noch eine kleine Familie, die ich nie hängen lassen würde, auch wenn sie mir meistens auf die Nerven gehen ^^.


    Aber letztendlich richte ich mein Leben so ein, dass darin nur für mich richtig gut und bequem Platz ist, und wenn jemand etwas davon beanspruchen möchte, setze ich auch meine Ellenbogen ein (meist bin ich mir dessen gar nicht bewusst und merke es erst wenn jemand heult :S )
    So betrachtet kann ich die eingangs gestellte Frage nur mit einem überzeugten JA beantworten.
    Doch ist das verwerflich? Muss das als unguter Wesenszug gesehen werden?


    Mich interessiert Eure Meinung dazu, und ob Ihr Euch da irgendwie wiedererkennt oder doch eher anders gestrickt seid.

    Ich hatte mich gerade hingelegt, da fragte eine Stimme:
    "Was ist der Sinn des Lebens?"
    Und ich antwortete:
    "Mach jetzt bloß keinen Stress."

  • Wie stehen wohl die Chancen, bei einer solchen (Lebens)Einstellung, dass mein erster Gedanke nicht meinem eigenen Wohlbefinden gilt, wenn ich morgens aufwache?


    die chancen stehen gut..ich denke wenig über mich selber nach,ich nehme das leben so wie es ist.da bekommt auch eine sunny keine extra wurst :D ich mache mir oft zu viel um andere gedanken die sehr krank sind oder in extrem schwierigen oder ausweglosen situationen sind.


    Aber letztendlich richte ich mein Leben so ein, dass darin nur für mich richtig gut und bequem Platz ist, und wenn jemand etwas davon beanspruchen möchte, setze ich auch meine Ellenbogen ein


    in meinem leben ist immer platz für menschen die mich brauchen oder auf hilfe angewiesen sind ,die ich vieleicht geben kann.in mein privatleben lasse ich kaum jemanden reinrichen ( habe ja auch fast keins :) )

  • Denke schon das ich egoistischer bin als andere. Ich nehme viel, geben tu ich sehr ungern. Allerdings mache ich da für meinen Jungen eine Ausnahme. :D

  • Ich bewege mich da in einem Paradoxon. Ich bin extremer Egoist und bin es doch nicht. Materiell gesehen eigentlich nicht, ist aber abhängig von Situation und Person. Geld hat keinen hohen Stellenwert, es ist nur ein Mittel zum Leben. Aber wenn mich jemand einspannen will und ich keine Kontrolle über meine Zeit mehr habe, werde ich unangenehm. Der erste Gedanke am Morgen ist reserviert für Kaffee! ^^

  • Ich halte mich auch für egoistischer als andere. Die Einschränkung sozialer Kontakte ist doch Beweis genug. :DIch will meine Zeit nach eigenem Gutdünken gestalten und nicht noch grossartig auf die Bedürfnisse und Marotten irgendwelcher Mitmenschen eingehen müssen ( Ausnahmen gibt es natürlich ;) ). Bis auf wirklich nahestehende Personen ist mir der Rest der Menschheit so ziemlich egal, bin aber dennoch
    in der Lage, Mitgefühl empfinden zu können.

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