Ich hasse es so!

  • Wisst ihr... momentan ist es echt nicht einfach mit mir. Ich schwaller mal drauf los.
    Ich hatte einen Hund. Er kam aus Spanien, ich hatte ihn von einer Tierschutzorganisation adoptiert und wir waren perfekt füreinander. Dann gab es Knatsch mit meinen Nachbarn, die mich bis aufs Blut hassen und mich beim Vermieter anschissen, der Hund würde nur Krach machen und ähnliches - was der Hund nicht tat, denn er hat NIEMALS im Haus gebellt oder sonst einen Lärm gemacht. Das diente alleine nur dazu, mich zu schikanieren. Jedenfalls hatte ich dann ziemlichen Zoff mit dem Vermieter, dem ich versuchte, klarzumachen, dass es den Nachbarn garnicht um den Hund geht, sondern um mich. Ich beschloss, den Hund zur Tierschutzorga erstmal zurückgeben, bis der Zoff mit dem Vermieter ausgestanden ist. Und als ich ihn zurück holen wollte, hieß es seitens der Tierschutzorganisation, ich wäre nicht das stabile Umfeld, das sie sich für den Hund wünschen würden und ich bekomme ihn nicht zurück.


    Seitdem sitze ich hier und heule jeden verfluchten scheiss Tag, weil ich meinen Hund wiederhaben will! Er steht jetzt wieder zur Vermittlung aus und ich WILL ihn wiederhaben! Es ist mir auch piepegal, ob ich den unter nicht ganz so koscheren Umständen wiederkriege, hauptsache, ich kriege ihn überhaupt. Wenn ich nur jemanden hätte, der ihn scheinadoptieren würde... Aber natürlich findet sich niemand, der das machen will. Ich fühl mich vollkommen verarscht und verlassen von jedem.


    Dabei will ich doch nur meinen Hund wieder haben. Ich hasse das!


    Danke fürs lesen.

  • Versuch es mit einem Anwalt. Ist schon klar das die glauben das Du damit nicht zurecht kommst. Ist zwar vernünftig den Hund erstmal wieder zurck zu geben, aber die glauben nun natürlich das Du in ein paar Wochen wieder da bist, weil es wieder irgendein Problemchen gibt.
    Entweder gestattet Dein Vermieter das Halten von Hunden, dann spielen Nachbarn keine Rolle oder er erlaubt es nicht. Das ist seine Entscheidung und sollte im Erlaubnisfall schriftlich festgehalten sein.
    Dann bekommst Du den Hund natürlich nicht, wenn Dein Mietvertrag Hundehaltung verbietet.

  • Ich habe die Erlaubnis vom Vermieter. Aber meine Nachbarn schikanieren mich halt und schwärzen mich dauernd wegen jedem Scheiss bei denen an. Da gehts auch nicht darum, dass der Hund weg muss, sondern MICH wollen sie los haben.


    Gäb es hier jemanden, der einen Hund scheinadoptieren würde? Ich wäre so unendlich dankbar dafür und würde das auch entlohnen. Aber ich bin echt verzweifelt und es kanns einfach nicht sein, wenn man nur noch heult jeden Tag.

  • so was in der art ist mir auch schon passiert. ich hatte ja schon einen hund und lebte mit meinem sohn in einer 5 zimmer wohnung zu dieser zeit.irgendwann wollte ich gerne einen hund haben den ich auch mitnehmen konnte wenn ich nachts arbeiten muste,damit er auf dem gelände laufen kann.für uns kam nur ein hund aus dem tierheim in frage..also hingefahren,geschaut..und da saß er...ein 3 jähriger schäferhung.liebe auf den ersten blick auf beiden seiten.
    also sonntags angemeldet beim tierheim zum probe gassi gehen .ohhh war das schön.das ganze haben wir 4 wochen gemacht und der hund und wir waren glücklich.also beim tierheim angefragt wann ich den hund bekommen könnte.unendlich viele fragen später, die ernüchterne aussage vom tierheim....nein,nicht möglich.aha sage ich..warum den nicht..darauf die tante vom heim..ich hätte nur negatives vorzuweisen.ich wäre alleinstehend mit kind,ich würde in der 1 etage wohnen und halt nicht ebenerdig uuund ich wäre durch meinen beruf zu viel unterwegs. ja ne ist klar alles argumente die den hund bestimmt extrem stören sagte ich.
    solche dinge empfinde ich auch als frechheit..kann ich dir nur recht geben puss in boots

  • Ich finde, das ist eine traurige Geschichte. Ich habe selber einen Hund und liebe ihn. Ich brauche ihn zum Rausgehen, ich brauche ihn zum Kuscheln oder spiele gerne mit ihm. Wenn ich mir vorstelle, mir würde er genommen... schrecklich. Auch wenn er mir mal wieder die Bude vollkotzt, ich würde ihn vermissen. Von daher kann ich Dir etwas nachempfinden, rein von der Vorstellung her. Ich wüsste jetzt auch nicht, was ich in deiner Situation tun würde und dass ihn hier jemand für dich adoptieren wird, halte ich für unwahrscheinlich, ist die Entfernung wahrscheinlich doch zu groß und ganz legal ist es sicher nicht. Ich würde vielleicht die Zuständigen aus der Tierschutzorganisation zu einem Essen einladen zum besseren Kennenlernen, wo ich dann zeigen würde, dass ich diesen Hund brauche und mich vorzüglich um ihn kümmern würde. Ebenso, dass der Hund nun offiziell im Mietvertrag erlaubt ist und er keine Probleme mehr verursacht. Vielleicht hätte das ja Chancen.


    Was auch immer Du tust: Viel Glück dabei! :)

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