Typisierung der Einzelgänger

  • Wie sind wir denn so? :)

    Schwierig, beherrschend, egoistisch, narzisstisch, Selbsthasser?

    Die Leute die keine Ahnung von Einzelgängern haben, meist Schriftsteller, Journalisten, Psychologen, finden immer neue Erklärungen.

    Grundaussage ist, alle Menschen brauchen Freunde.

    Sehe ich anders.

    Narzissten, schrecken wohl besonders ab. Erzählen nur von sich und erwarten ständige ungeteilte Aufmerksamkeit und Bewunderung von ihrer Umgebung. :thumbup:Viel Glück.


    Bewusster Einzelgänger, ist sich selber genug, andere Menschen interessieren ihn nicht, oder allenfalls am Rande, benötigt keine Freundschaften und vermisst sie auch nicht.


    Selbstwert Gestörte, hätten gerne Freunde, finden sich aber selber uninteressant, unattraktiv für andere, fürchtet Zurückweisungen.


    Unkommunikative, beherrscht keinen SmallTalk, kann nicht mit anderen und für andere interessant kommunizieren, Konversationen nicht fortführen.


    Die Rebellen, sehen nur die Unterschiede zwischen ihrem Verhalten und dem der anderen Menschen, vermeintlich keine Gemeinsamkeiten vorhanden, kein Interesse.


    Emphatiemangel ist allen gemeinsam, die fehlende Fähigkeit sich in andere einfühlen zu können.

    Das sind so die allgemeinen Ansichten über Einzelgänger.


    Dann gibt es noch die Theorie, Einzelgänger wegen Asexualität, es gibt in Deutschland mehrere hunderttausend Asexuelle, aber dies als Grund für Einzelgänger Leben?

    Ne nicht mit mir.


    Die Charakterisierung der verschiedenen Typen von Einzelgängern halte ich aber für ziemlich zutreffend.

  • So wie bei es den Partymenschen die unterschiedichsten Typen gibt, so gibt es sie auch bei den Einzelgängern.

    Natürlich macht es einen Unterschied aus, ob einer zum Einzelgänger geworden ist, weil er mit anderen Menschen nicht zurechtkommt, oder weil er keine Freunde findet ODER weil er eben lieber alleine ist.


    Also obwohl ich mich vom größten Teil der Menschheit (freiwillig) zurückziehe und lieber alleine bin, als mich mit unnützem SmallTalk oder dummen Gelaber mit anderen Menschen beschäftige, denke ich schon, dass ich über Empathie verfüge. Im Gegenteil, eher zu viel davon, ich versuche viel zu sehr, es anderen Recht zu machen, gerade WEIL ich nicht so rücksichtslos wie meine Mitmenschen werden will. Sehe ich schon bei der Arbeit, ich bin diejenige, die ihre Kollegen fragt, ob ich mal helfen kann, wenn ich sehe, dass die überlastet sind. Andersherum ist noch niemand mal auf die Idee gekommen, mich zu unterstützen. Ich lasse mich schnell ausnutzen von anderen und bin oft zu gutmütig, das muss sich ändern.

  • Ich zähle mich zu den Einzelgängerrebellen. Das heißt ich lehne mich gegen jeden Zwang auf, der mit "du musst mit den Menschen in einer Art sozialen Kontakt stehen, denn das ist richtig und gut" um es mal überspitzt zu formulieren.


    Was Fairy da geschrieben hat, mit den Kollegen und so, das kenne ich, aber ich habe mein Verhalten diesbezüglich schon seit Jahren (langsam) verändert. Man erfährt in Zeiten wie diesen nicht unbedingt Wertschätzung, wenn man stets nett und hilfsbereit auf jeden zugeht und die anderen nutzen das aus. Hilfsbereit bin ich im Wesen schon, aber ich sehe genau hin, wem ich das anbiete.

  • Ich zähle mich zu den Einzelgängerrebellen. Das heißt ich lehne mich gegen jeden Zwang auf, der mit "du musst mit den Menschen in einer Art sozialen Kontakt stehen, denn das ist richtig und gut" um es mal überspitzt zu formulieren.


    Was Fairy da geschrieben hat, mit den Kollegen und so, das kenne ich, aber ich habe mein Verhalten diesbezüglich schon seit Jahren (langsam) verändert. Man erfährt in Zeiten wie diesen nicht unbedingt Wertschätzung, wenn man stets nett und hilfsbereit auf jeden zugeht und die anderen nutzen das aus. Hilfsbereit bin ich im Wesen schon, aber ich sehe genau hin, wem ich das anbiete.

  • Mir geht es auch so, werde schnell ausgenutzt , da ich auch zu oft meine Hilfe anbiete.

    Aber ich kann nicht anders, nehme es mir immer wieder vor, es nicht zu tun.


    Es ist schwierig mit den Mitmenschen, am besten ist ,wenn man wenig mit ihnen zu tun hat.

    Geht nur leider oft nicht.

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