Lexikon

  • Einzelgänger Eigenschaften

    Welche Eigenschaften hat ein Einzelgänger?
    • Introversion

      Introvertiert sein, bei Einzelgängern nicht ungewöhnlich. Der freiwillige Einzelgänger ohne Angststörungen, ist meist ein Analytiker und Individualist. Er hat eine gute Abstraktionsfähigkeit, eine gute Beobachtungsgabe und einen scharfen Verstand. Manche nennen ihn "Träumer" oder "Eigenbrötler". In Kontakt mit anderen hat er die Fähigkeit unbequem zu sein und revolutionäre Ideen einzubringen. Er wirkt im Kontakt mit anderen kühl und reserviert. Selten zeigt er Gefühle. Nähe erzeugt Angst und intensive Gruppenprozesse und starke Bindungen meidet er. Der Analytiker kann sehr gut alleine sein.

    • Extraversion

      Extrovertierte, der Gegenpol zu Introvertierten. Extrovertierte Personen sind gesellig, kontaktfreudig, reden viel und gerne. Während der Introvertierte oft nachdenkt, wird dieses Verhalten vom Extrovertierten als eine Art von schlechter Laune gedeutet, da der Introvertierte wenig spricht und Extrovertierte Stille nur einsetzen, wenn Sie beleidigt sind oder jemanden bestrafen wollen

  • Depression und depressive Verstimmung

    Die depressive Verstimmung wird meist durch aktuelle Belastungen ausgelöst, beispielsweise durch Misserfolgserlebnisse, Stress, finanzielle Sorgen, einschränkende körperliche Beschwerden oder Konflikte mit anderen Menschen. Eine Depression wiederum kann entstehen, wenn verschiedenen Belastungsfaktoren gleichzeitig auftreten oder eine depressive Verstimmung mehr als zwei Wochen andauert. Frauen sind von dieser Krankheit etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.
  • Soziale Phobien

    Soziale Phobie, Auslöser für Einzelgänger? Soziale Phobien gehören zu den Angststörungen.
  • Angsterkrankungen und Angststörungen

    Es gibt keinen Menschen, der frei von Angst ist. Angst rettet uns ständig das Leben, wenn wir auf der Straße nach rechts und links schauen, uns im Auto anschnallen, uns auf einem steilen Weg am Geländer festhalten, bei einer Lungenentzündung Antibiotika schlucken, bei Sturm nicht aus dem Haus gehen oder nachts die Haustür abschließen. Ohne dass es uns immer bewusst ist, führt uns Angst durch die Gefahrnisse des Lebens. Bei manchen Menschen nimmt die Furcht aber ein übersteigertes Ausmaß an. Dann spricht man von einer Angsterkrankung. Angsterkrankungen zählen neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
    • Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie

      Eine unbehandelte Angststörung kann sich immer mehr verselbstständigen. Es kommt zur „Angst vor der Angst" (Erwartungsangst), und Angst auslösende Orte und Situationen werden vermieden. Als Folge ziehen sich die Betroffenen immer mehr aus dem Leben zurück. Neben den Ängsten und den damit einhergehenden körperlichen Symptomen leiden sie unter einem mangelnden Vertrauen in die eigene Stärke und unter dem Gefühl des Ausgeliefertseins.

    • Generalisierte Angststörung

      Das wesentliche Symptom der generalisierten Angststörung sind anhaltende Sorgen oder Ängste, die viele Lebensbereiche umfassen und nicht auf bestimmte Situationen beschränkt ist. Die Angst kann ohne Grund auftreten. Oft machen sich die Betroffenen aber auch Sorgen über reale Bedrohungen, wie zum Beispiel Autounfälle oder Erkrankungen, die Verwandten zustoßen könnten; dabei ist ihre Furcht in unrealistischer Weise übersteigert

    • Panikattacke

      Eine Panikattacke ist eine Angststörung, die sehr plötzlich auftreten kann, mit großer Intensität. Die von einer Panikattacke betroffene Person hat das Gefühl nicht mehr atmen zu können, es wirkt auf Aussenstehende wie ein Herzanfall.

    • Angstschweiß, starkes Schwitzen

      Angstschweiß, starkes Schwitzen bei Stress, Panikattacke, Nervosität. Die Funktion der Schweißdrüsen wird durch das vegetative Nervensystem gesteuert, so haben psychische Probleme einen beträchtlichen Einfluss auf das Schwitzen – und umgekehrt! Unsicherheit, Scham, Angst, Nervosität sind eigentlich ganz normale Dinge, die jeder Mensch aus seinem Leben kennt. In der heutigen schnelllebigen Zeit mit Reizüberflutungen, werden diese Empfindungen leider immer öfter zur Dauerbelastung. Der immense Leistungsdruck und die damit einhergehenden Zukunfts- und Versagensängste lösen negativen Stress aus, der uns Menschen krank und anfällig macht. So kann die Angst vor dem Versagen zu andauernden Schweißattacken führen. Häufig werden die Probleme zur chronischen Belastung, so dass man von krankhaftem Schwitzen sprechen muss. Das dauernde Schwitzen führt schon bald zu "eigenen" psychischen Problemen. Der Teufelskreis schließt sich.

    • Errötungsangst Erythrophobie

      Die Erythrophobie, die Angst vor dem Erröten. Aufsteigende Gesichtswärme, Errötung, zunehmende Nervosität, Schwitzen, Herzrasen, Unwohlsein und Angst vor Bloßstellung, sind nur einige Symptome der Erythrophobie.

  • Die schizoide Persönlichkeitsstörung

    Eine schizoide Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster der Distanzierung von und allgemeinem Desinteresse an Beziehungen, was sich in Beziehungen durch einen Mangel an Gefühlsäußerungen ausdrückt. Menschen mit schizoider Persönlichkeitsstörung scheinen kein Interesse an engen Beziehungen mit anderen zu haben und bleiben lieber allein. an nimmt an, dass die Gene eine Rolle in der Entwicklung einer schizoiden Persönlichkeitsstörung spielen. Diese Störung kann bei Menschen häufiger vorkommen, die Familienmitglieder mit Schizophrenie oder schizotypischer Persönlichkeitsstörung haben. Bezugspersonen, die gefühlskalt, vernachlässigend und gleichgültig während der Kindheit waren, können zur Entwicklung einer schizoiden Persönlichkeitsstörung beigetragen haben. Solche Bezugspersonen können die Gefühle des Kindes verstärkt haben, dass sich Beziehungen mit anderen nicht lohnen.
    • Die schizoide Persönlichkeitsstörung

      Die schizoide Persönlichkeitsstörung (SPS) zeichnet sich durch einen Rückzug von gefühlsbetonten und zwischenmenschlichen Kontakten aus. Das äußert sich in übermäßiger Vorliebe für Fantasie und Selbstbeobachtung, Einzelgängertum und einer in sich gekehrten Zurückhaltung. Die Betroffenen verfügen nur über ein begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken und Freude zu zeigen. Schizoide Menschen neigen zu einer Spaltung der ganzheitlichen Funktion der Persönlichkeit: Das bedeutet, sie tendieren dazu, Denken und Fühlen voneinander zu trennen. Ihre Gedanken scheinen häufig keinen Zusammenhang mit den wirklichen Gefühlen oder ihrem Verhalten zu haben. Die Betroffenen wenden ihre Aufmerksamkeit verstärkt ihrer inneren Gedankenwelt zu und ziehen sich dahin zurück. Dadurch wird der Kontakt zur Außenwelt sowie zum eigenen Körper und Gefühlsleben unterbrochen. Der Realitätsbezug bleibt jedoch erhalten und es treten keine Halluzinationen oder Wahnvorstellungen auf

  • Spezifische Phobien

    Tierphobien (Zoophobie): zum Beispiel Angst vor Spinnen (Arachnophobie), Insekten (Entomophobie), Bienen (Apiphobie), Hunden (Kynophobie), Schlangen (Ophidiophobie), Reptilien (außer Schlangen) (Herpetophobie), Haien (Elasmophobie), Katzen (Ailurophobie), Maulwürfen und Mäusen (Zemmiphobie) Situative Phobien: Flugangst, Höhenangst, Tunnel, Aufzüge, Dunkelheit Natur-Phobien: zum Beispiel Donner, Wasser, Wald, Natur­gewalten Anblick von Blut (Blutphobie), Spritzen-Angst (Trypanophobie), Verletzungen Dishabiliophobie ist eine spezifische Phobie und beschreibt die Angst, nackt vor anderen Menschen zu sein. Noch ein paar Phobien zum Auswählen. Acrophobie - Angst vor Höhe Aeronausiphobie - Angst, durch Luftkrankheit sich übergeben zu müssen Alektorophobie - Angst vor Hühnern Allodoxaphobie - Angst vor Meinungen Anemophobie - Angst vor Luft Anglophobie - Angst vor Englisch Angrophobie oder Cholerophobie - Angst wütend zu werden Anophelophobie: Angst, die Frau beim Geschlechtsverkehr zu verletzen Anuptaphobie - Angst Single zu bleiben Arachnophobie - Angst vor Spinnentieren Arithmophobie oder Numerophobie - Angst vor Zahlen Asymmetriphobie - Angst vor asymmetrischen Dingen Autophobie - Angst vor sich selbst Barophobie - Angst vor der Schwerkraft Bathophobie - Angst vor Höhe Bolshephobie - Angst vor dem Bolschevismus Cacoerphobie - Angst vor schlechtem Atem Cathisophobie - Angst vorm sitzen Chaetophobie - Angst vor Haaren Cherophobie - Angst vor Heiterkeit Chronophobie - Angst vor Uhren oder der Zeit Cligynephobie - Angst vor schönen Frauen Coprastasophobie - Angst vor Verstopfung Cyberphobie - Angst vor Computern oder an Computern arbeiten zu müssen Dendrophobie - Angst vor Bäumen Didaskaleinophobie oder Scolionophobie - Angst vor der Schule Dishabiliophobie - Angst, sich vor jem. Auszuziehen Ecophobie - Angst vor dem Zuhause Ergophobie oder Ponophobie - Angst vor Arbeit Francophobie, Gallophobie oder Galiphobie - Angst vor Französischem Geliophobie - Angst vor Gelächter Germanophobie oder Teutophobie - Angst vor Deutschem Gerontophobie - Angst vor alten Menschen Glucodermaphobie - Angst vor der "Haut", die sich auf dem Kakao bildet, wenn er zu lange steht Gnosiophobie oder Epistemophobie - Angst vor Wissen Graphophobie - Angst vorm Schreiben Gymnogasterphobie - Angst vor nackten Bäuchen Hedonophobie - Angst vor Wohlbefinden Hellenologophobie - Angst vor griechischen (Fach)ausdrücken Hippopotomonstrosesquippedaliophobia - Angst vor lange Wörtern Hydrophobie - Angst vor Wasser Hypnotopophobie - Angst vorm Bettenmachen Ideophobie - Angst vor Ideen Ithyphallophobie - Angst, eine Erektion zu sehen, daran zu denken oder zu haben Kathisophobie - Angst, sich hinzusetzen Kinesophobie - Angst vor Bewegung Laliophobie oder Lalophobie - Angst vorm Sprechen Logiozomechanophobie - Angst vor Computern Metrophobie - Angst vor Gedichten Mycogalactophobie - Angst vor Schimmelkäse Neophobie - Angst vor neuem Nomophobie - die Angt, ohne Handy bzw. Mobiltelefon zu sein Ophthalmophobie - Angst, angestarrt zu werden Pantophobie - Angst vor allem Papaphobie - Angst vorm Papst Papyrophobie - Angst vor Papier Paraskavedekatriaphobie - Angst vor Freitag dem 13. Pediophobie - Angst vor Puppen Peladophobie - Angst vor Glatzen Phengophobie - Angst vor Tageslicht Philophobie - Angst sich zu verlieben Phobophobie - Angst vor der Angst selbst Phronemophobie - Angst vorm Denken Pneumatiphobie - Angst vor Geistern Pognophobie - Angst vor Bärten Prosophobie - Angst vor Fortschritt Psychophobie - Angst vor dem eigenen Willen, eigenen Gedanken Pternonophobie - Angst mit Federn gekitzelt zu werden Rhytiphobie - Angst Fältchen zu bekommen Rupophobie - Angst vor Schmutz Sciophobie oder Sciaphobie - Angst vor Schatten Septophobie - Angst vor verwesenden Dingen Soceraphobie - Angst vor Schwiegereltern Somniphobie - Angst vor Schlaf Sophophobie - Angst vorm Lernen Spectrophobie - Angst in den Spiegel zu sehen Stasibasiphobie - Angst vorm Stehen Tapinophobie - Angst vor kleinen Dingen Testophobie - Angst vor Tests Tribodontophobie - Angst vorm Zähneputzen Triskadekaphobie - Angst vor der Zahl Dreizehn Uranophobie - Angst vorm Himmel Venustraphobie - Angst vor schönen Frauen Verbophobie - Angst vor Wörtern Vistiophobie - Angst vor Kleidung Wiccaphobie - Angst vor Hexen Xylophobie - Angst vor hölzernen Gegenständen Zoophobie - Angst vor Tieren Quelle: http://www.phobialist.com
    • Dishabiliophobie

      Die Dishabiliophobie ist eine spezifische Phobie und beschreibt die Angst, nackt vor anderen Menschen zu sein. Nacktheit wird also gemieden, auch das Ausziehen wird vermieden, also z.B. am Strand, in der Sauna, im Schwimmbad.