Die schizoide Persönlichkeitsstörung

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  • Die schizoide Persönlichkeitsstörung

    Die schizoide Persönlichkeitsstörung (SPS) zeichnet sich durch einen Rückzug von gefühlsbetonten und zwischenmenschlichen Kontakten aus. Das äußert sich in übermäßiger Vorliebe für Fantasie und Selbstbeobachtung, Einzelgängertum und einer in sich gekehrten Zurückhaltung. Die Betroffenen verfügen nur über ein begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken und Freude zu zeigen. Schizoide Menschen neigen zu einer Spaltung der ganzheitlichen Funktion der Persönlichkeit: Das bedeutet, sie tendieren dazu, Denken und Fühlen voneinander zu trennen. Ihre Gedanken scheinen häufig keinen Zusammenhang mit den wirklichen Gefühlen oder ihrem Verhalten zu haben. Die Betroffenen wenden ihre Aufmerksamkeit verstärkt ihrer inneren Gedankenwelt zu und ziehen sich dahin zurück. Dadurch wird der Kontakt zur Außenwelt sowie zum eigenen Körper und Gefühlsleben unterbrochen. Der Realitätsbezug bleibt jedoch erhalten und es treten keine Halluzinationen oder Wahnvorstellungen auf