Ängstlich-vermeidene Persönlichkeit - Wie lebt Ihr damit ?

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sunny.

  • Ängstlich-vermeidene Persönlichkeit


    Wie lebt ihr damit ?


    Habt Ihr Partnerschaften ?


    Was macht Ihr beruflich ?

  • Hallo ich-t,


    wie war es denn bei dir? Hat dein Arzt dir gesagt das Du das oben genannte hast? Hat es lange gedauert bis es sicher war das es die "ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung" ist? Sorry das ich deine Fragen erstmal mir Gegenfragen beantworte. :) Bei mir war es ein hin und her, ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich es habe. Es wurde mir erst auch nicht gesagt ich habe es zufällig an diesem ICD-10 Code gesehen.


    Partnerschaft habe ich nicht.


    Beruflich war es anfangs sehr schwer, es geht jetzt aber. Und zum Glück arbeite ich immer in der gleichen Umgebung. Ich habe eine Ausbildung in einem handwerklichen Beruf gemacht. Das war sehr schwer weil ich oft den Arbeitsplatz wechseln mußte.

  • Hi
    Diagnose hab ich vom Arzt.


    Beruflich ist ist bei mir totale Sackgasse.


    Partnerschaft hab ich auch nicht, aber vermissen tue ich die aber auch nicht wirklich.

  • kam die Diagnose ziemlich schnell? bei mir hieß es erst Depressionen dann erstmal pauschal Angststörung...


    was meinst Du mit Sackgasse?


    bei mir ist es unterschiedlich, oft vermisse ich eine Partnerschaft...manchmal fühle ich mich einsam ganz wohl

  • Die Diagnose kam schnell. Dürfte soweit auch richtig sein.


    Sackgasse deshalb: Keine Ausbildung, langzeitarbeitslos und keine Aussichten auf Änderung.

  • Ich denke auch das diese Erkrankung als einzige auf mich zutrifft. Eine Diagnose habe auch ich nicht, da mir das dann doch zu doof war beim Psychologen und ich mich unverstanden fühlte. Wie bei "Waldsteig" wurde bei mir auch ganz pauschal eine generellisierte Angststörung diagnostiziert als Erstdiagnose.
    Auch wenn ich meine, dass die Erkrankung bei mir doch recht weit fortgeschritten ist, kann ich damit leben. Nach 12 Jahren gewöhnt man sich dran und findet seinen Weg auch wenn es vieleicht nicht gesund ist, bzw. man das nicht haben muss. Aber ein Patient sagte mir mal...das die beste Therapie nie helfen wird. Man kann sie wohl deutlich abmildern aber "gesund" wird man nie mehr werden.
    Ich versuche damit zu leben und komme klar mehr oder weniger. Die Panikattacken habe ich ganz allein abstellen können und es geht bergauf :).


    Das ganze hat aber recht wenig mit meinem Einzelgängerdasein zu tun, denn das war ja schon vorher da und macht mich glücklich. Wobei ich nicht leugnen kann das es eventuell doch Zusammenhäge geben könnte. Denn solang ich allein bin kann ich glücklich sein, werde ich jedoch "gezwungen" mich mit anderen Menschen abzugeben und verspüre das Gefühl, dass man mich somit meiner Freiheit des Einzelgängers beraubt, bekomme ich die typischen Symptome. Es belastet mich also nicht dauerhaft.


    Vieleicht melden sich noch andere-wäre super!


    Grüße
    Alex

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