Umzüge

Es gibt 138 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Waldfee.

  • Das Schlechte an Umzügen ist, daß man die Routinen ändern muß. Der Weg zur Arbeit ist ein anderer, der Bäcker ist nach dem Unzug ein anderer, der Supermarkt, Kiosk, Tabakhändler etc. Von der Lauferei zu Behörden und Ämtern etc., um die Adressänderung anzuzeigen, will ich gar nicht erst anfangen. Und dann ist da noch der temporäre Ausfall des Internets, der sich immer anfühlt, als sei man lebendig begraben worden.


    Und natürlich muß man Leute finden, die beim Umzug helfen, die dann vermutlich erwarten, bei der Einzugsfeier dabeisein zu können, falls es eine gibt. Die überhaupt grundsätzlich erwarten, daß eine solche Feier stattfindet.


    Das Gute an Umzügen sind der Tapetenwechsel und das man den ganzen Kram endlich wegwirft, der seit Jahren irgendwo einstaubt und den man schon immer mal wegwerfen wollte, falls sich die Gelegenheit dazu ergibt. Insofern hat ein Umzug etwas befreiendes, so, wie Routinen etwas erstickendes haben können.

  • Ich habe meinen letzten Umzug alleine gestemmt,wollte da niemanden bei haben.Transporter geschnappt und los gings. Sind allerdings nur 5 km gewesen,Supermarkt,Bäcker und so sind geblieben. Nur der ganze Ummeldescheiss,auch bei den Versicherungen,alle anschreiben und so kostet unnötige Zeit. Zeit die ich gar nicht gewillt bin zu opfern, aber macht man es nicht flattern gleich böse Briefe ins Haus, man wird hingestellt wie ein Schwerverbrecher. Aber nochmal umziehen möchte ich nicht. Reicht.

    Nüchtern betrachtet war es besoffen besser

  • Fürchterlicher Gedanke an so einen Umzug, ich hoffe nach wie vor das es mir erspart bleibt. :P Aber wie verrückt.
    Klar muß man dann erstmal Leute kennen, ist bei mir ja nicht der Fall. Ich kenne hier in der Stadt und Umgebung null Leute. Absolut niemanden.
    Mein letzter Umzug von meiner ersten Wohnadresse meines Lebens liegt ja schon 27 Jahre zurück, da kannte ich auch null Leute.
    Aber da stand mein Bruder und meine damalige Ex Wochenendfreundin noch zur Verfügung und wir waren noch jung und leistungsfähig. :D Da haben wir es ganz gut hinbekommen, erstmal Container bestellt, ich mußte eine 5 Zimmer Wohnung mit 100qm räumen, um in eine 3 Zimmer 58qm Wohnung zu ziehen.
    Da haben wir erstmal jede Menge weggeworfen, am Abend vor dem Umzug alles auf den Container.Öltanks aus dem Keller, Schränke von meiner Großmutter, irre was da alles zusammen kam. Dann ab 8 Uhr losgelegt, 45 Treppenstufen in der alten Wohnung runter, 60 Stufen in der neuen wieder rauf. Dazwischen 2,7 km fahren.
    Nach 9 Stunden hatten wir es dann soweit alles geschafft. War natürlich der Gasherd noch nicht angeschlossen und andere Kleinigkeiten, aber das war nicht so dringend.
    Versicherungen hatte ich damals nur eine Privathaftpflicht und sonst nichts. Auto hatte ich zu der Zeit gerade keins, meine Ex hatte eins.
    War nicht so sehr viel zu erledigen, Telefonanschluß gabs in der Wohnung nicht damals, den habe ich später legen lassen, war ja egal, Internet gabs auch noch nicht. :P 
    Spüle anschließen habe ich selber hingefummelt, abgedichtet am Wandanschluß mit Knete für Kinder. :D 
    Was ein Spaß wenn man handwerklich keine Ahnung hat.
    Damals hatte ich noch keine Waschmaschine, die mußte dann auch nicht geschleppt werden.


    Fantomas , wie hast Du das denn alleine gemacht, allein schon eine Waschmaschine alleine zu tragen dürfte unmöglich sein. Einen Kühlschrank so 1,80m hoch ist ebenso ein Unding, der ist ja größer als ich.
    Von Sofa mal gar nicht zu reden, meines ist massiv und wiegt mindestens 50kg. Von der Unhandlichkeit und dem 80cm breiten Treppenhaus mal gar nicht zu reden, das geht alleine gar nicht um die Kurven und so. Und auch zu zweit hat man reichlich zu tun, mit hochstemmen, aber nicht zu hoch sonst reißt man den Putz von der Decke, dann leicht zur Seite kippen und das beste hoffen.
    Das war echt ne Aktion zwei Sofas da hoch zu bekommen. Und die langen Bretter von der Schrankwand, fürchterlich.


    Nein das will ich nicht, ich hab schon immer gesagt ich will aus der Bude Füße voran im Leichensack getragen werden, Sarg geht nicht ist zu groß für Treppenhaus. :D

    Es gibt 2 Worte im Leben die Dir so manche Türe öffnen können: "Drücken" und "Ziehen"

  • Arwed ,das habe ich alles neu,blieb alles soweit bei meiner Ex.Habe mich fast komplett neu eingerichtet. 2 mal gefahren mit Transporter und alles erledigt. Viele sperrige, grosse Sachen waren da nicht bei. Paar grose Teile hab ich zerlegt und dann wieder aufgebaut. Küche und Schlafzimmer gabs komplett neu. Teurer Spass aber so konnte ich nehmen was mir gefällt. Auch Couch neu, wollt auch nix großartig mitnehmen, zuviele Erinnerungen,wollte einen Schnitt machen.

    Nüchtern betrachtet war es besoffen besser

  • Ach so, ja dann ist klar, wenns geliefert wird neu ist ja prima. Müssen die sich quälen, scheitert bei mir an finanzieller Masse. :D 
    Aber ich hoffe ja es wird nicht wirklich nötig, und ich kann hier wohnen bleiben. Auf Tapetenwechsel lege ich echt keinen Wert, so wie wintermute. :P

    Es gibt 2 Worte im Leben die Dir so manche Türe öffnen können: "Drücken" und "Ziehen"

  • Wenn man da schon solange wohnt wie Du fühlt man sich verbunden.Hoffe für dich das Du dort bleiben kannst. Ich möchte auch nicht nochmal umziehen. Höchstens noch einmal in ner Kiste :D

    Nüchtern betrachtet war es besoffen besser

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