• Ich beziehe mich auf die Frage ob Kindheit was mit Gegenwart zu schaffen haben kann.. Bitte noch mal lesen, wer es nicht kennt..

    Ja, du hast recht, wichtig ist in der Gegenwart zu leben.. Aber um in der Gegenwart ankommen zu können, muss man häufig erst die Vergangenheit verstehen und loslassen können.. Viele verdrängen aber nur und fallen so immer wieder unbewusst in alte Muster aus der Kindheit. Sie verstehen dann nicht, warum sie einfach nicht glücklich werden können..

    Ich hab z. B. auch nicht gewusst, dass viele Vergewaltigungsopfer irgendwann prostituierte werden oder anderweitig „rumhuren“... Das klingt absolut wahnsinnig! Aber das unverarbeitete Trauma zwingt Menschen zur Wiederholung in dem Versuch das irgendwsie zu verarbeiten.. Soweit ich das verstanden habe immer mehr oder weniger... Deshalb ist es so wichtig die Kindheit aufzuarbeiten, auch wenn es sehr heftig sein kann.. Natürlich nicht wenn man keine Probleme in der Gegenwart hat, aber Experten streiten über das Thema wohl allgemein. Man muss sich seine eigene Meinung bilden und auf das eigene Bauchgefühl hören..
    In dem Zusammenhang kann es für die, die sich dafür interessieren sinnvoll sein, sich u.a. auch mal mit folgenden Themen zu beschäftigen:
    Inneres Kind

    Entwicklungstrauma und Bindungsangst

    (komplexe) posttraumatische Belastungsstörung


    Auch Bücher wie

    „Das Kind in dir muss Heimat finden“

    „auch alte Wunden können heilen“

    „Bindungstrauma und Persönlichkeitsentwicklung“ von Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

    ... gibt noch unzählige mehr..
    Mensch.. ich muss mal mit nem Computer arbeiten.. mit dem Handy bekomme ich das einfach nicht verlinkt.. 😞
    🍀🌈

  • sehr interessant !

    Da ist schon was dran. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, fällt mir nur negatives dazu ein. Eltern früh geschieden. Mutter dreimal verheiratet, Vater dreimal verheiratet, und fast immer musste ich da mitleiden .

    Ewig hatten wir in massive finanzielle Schwierigkeiten die eine halbwegs normale Kindheit nicht möglich machte.

    Genau dieses wollte ich alles nicht nochmal erleben. Scheint mir bisher gut gelungen, aber immer nur mit dem Hintergedanken es NICHT als Herdenmensch erreichen zu können.

    Ich habe also wenig von der Kindheit mitgenommen. Bis auf das dass ich kleines Arbeitervolk bleiben werde.

    Aber die große Mehrheit wird in etwa den gleichen weg wie die Eltern einschlagen.

    Ich nehme mich da mal raus 👌

  • Kindheit war okay, ich wollte auch da schon alleine sein, habe mich vor den gefürchteten Sonntagnachmittags Ausflügen mit allerlei Tricks gedrückt, war dann ein paar Stunden allein in der Wohnung, Da war ich noch keine 6 Jahre alt, da habe ich das Alleinsein schon sehr geschätzt.:)

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